Hightatras:
Apparate
K600i als Modem
Weblogs, mit Hinweisen zur professionellen Verwendung von Personalcomputern und deren Peripherie sind ebenso verbreitet wie sterbenslangweilig. Da ich aber zu dem folgenden Fall im Internet selbst wenig gefunden habe und auch schon häufiger vom Wissen kauziger Nerds profitiert habe, ein kurzer Text von mir dazu. Ziel war es das Sony Ericsson Mobiltelefon K600i als UMTS-Modem mit einem Powerbook via Bluetooth zu verbinden. Um es vorwegzunehmen: Es funktioniert!
Das Problem ist, daß es keine passenden Modemskripte für das Randgruppen-Betriebssystem Mac OS X gibt, problemlos ist jedoch das Erkennen des Fernsprechers durch das Powerbook. Auch den billigsten Bluetooth-Adapter den ich kriegen konnte, immerhin mit einer Reichweite von 100m, akzeptiert die Rechenmaschine. Zu beachten ist, daß in den Netzwerkeinstellungen die Option »PPP-Echopakete senden« deaktiviert ist. Eine große Hilfe bezüglich der fehlenden Modemskripte ist der Engländer Ross Barkman, der auf seiner Webseite auch die für den Betrieb des K600i erforderlichen Dokumente bereithält. Hier waren die Skripte CID1 und CID2 geeignet. Hilfreich ebenso die weltweiten Zugangsdaten zu GPRS-Netzen. Der von mir in Anspruch genommene Provider überreichte mir zwar umfangreiche Konvolute an bedrucktem Papier, allerdings die kompletten Zugangsdaten sucht man hier bedauerlicherweise vergeblich. Ein Anruf im Callcenter war ein echtes Erlebnis, dafür inhaltlich wenig informativ. Eigentlich wollte ich ja nur fragen wieso die WAP-Einwahl nicht funktioniert und die fehlenden IP und DNS Adressen in Erfahrung bringen. In der Regel sind derlei Hotlines ja selten ergiebig, meine Frage mutmaßlich recht einfach zu beantworten, daher der Anruf. Normalerweise wird man von solch Telefondiensten ja immerhin verbal angeschleimt dafür das es hier nichts zu erfahren gibt. Nicht so hier, die Dame mit der ich verbunden wurde, war keineswegs darum bemüht ihre schlechte Laune zu kaschieren, ich konnte nicht einmal ununterbrochen meine Eingangsfrage formulieren. Mit dem Charme einer lesbischen Rugbymannschaft bellte mich die Furie an, sobald ich mich anschickte mein Anliegen vorzutragen. Als ich leichtsinnigerweise die Frage nach dem Betriebssystem mit Mac OS beantwortete, gebärdete sich die vermeintliche Servicekraft wie ein toller Hund. Mit Schaum vorm Mund und dem Hinweis, daß es hier keinen Support für Mac gibt wurde schließlich das Gespräch beendet. Schade, meine Frage wäre doch eigentlich unabhängig vom Betriebssystem gewesen. Selbst für mich als Hauptstädter ist solch Verhalten ungewöhnlich, obwohl man hier als Bürger häufig wie ein Rekrut der US-Marines angebrüllt wird. Vielleicht wird, wer im Vorgespräch darum bittet sofort und direkt mit einem Menschen zu sprechen, automatisch mit dem schärfsten Monster des Callcenters verbunden? Ein Hannibal-Lecter-haftes Wesen in einem unter Strom stehenden Käfig, der Kopf in einer eigens angefertigten Ledermaske mit integrierter Freisprecheinrichtung. Wie auch immer, die Callcenter von Telekommunikationsdiensten und Hardwareherstellern sind nach meiner Erfahrung eher Unternehmens-Abschottungen gegen sicherlich auch bescheuerte Nachfragen von Kunden, als Serviceleistungen. Besonders unangenehm aufgefallen sind mir in diesem Zusammenhang die Telekom, Arcor sowie der Druckerhersteller HP und die Firma Formac. Im Falle von eplus wäre mein Anruf überhaupt nicht nötig gewesen, wenn die häufig gestellten Fragen auf der Firmenwebseite oder in einem Merkblatt nachzulesen wären. Egal, es geht jetzt, das stärkste UMTS-Netz habe ich in der Küche, auf dem gegenüber gelegenem Altersheim steht eine ganze Armada von Mobilfunksendemasten. Wohl ein mit Bedacht gewählter Standort, das mitgelieferte Handbuch merkt an, daß durch UMTS-Strahlung die Funktion von Herzschrittmachern beeinträchtigt wird. Trotzdem die Versorgung mit UMTS nahezu optimal zu sein scheint, wirkt die Geschwindigkeit eher wie kanalgebündeltes ISDN. Das Sony Ericsson Gerät ist vorne aus gebürstetem Metall, dreht man den Apparat um, so ist die Rückseite aus dünnem metallic-farbenem Plastik direkt wie aus dem YPS-Heft. Ein potemkinsches Dorf für die Hosentasche, Handys sind eben leider schnelllebige Wegwerfprodukte. Obwohl ich durchaus keine Wurstfinger habe, finde ich die Tastatur unergonomisch, vielleicht für die Hände sechzehnjähriger Japanerinnen optimiert? Das nützlichste der überflüssigen Features ist sicherlich noch das integrierte UKW-Radio. Wenn ein Netzzugriff möglich ist, liegt die Datenrate z.Zt. bei bestenfalls 56k obwohl laut Handy optimaler UMTS-Empfang besteht.
15. Oktober 2005Ich bin seit über 7 Jahren zufriedener ePlus kund und durfte in den letzten drei Tagen als Gast in einem Kloster verweilen das sich im tiefsten Bayern an einem außerordentlich abgelegenen Ort befand. Und was soll ich sagen... es gab nicht nur ePlus sondern auch noch UMTS und die Datenraten waren durchaus im Rahmen der 384kbit/s auch die zwei Verbindungen die ich aufbaute standen jeweils 17 und 22 Stunden.
Was die Hotline angeht muss ich zustimmen, dass nach dem outsourcen an die callcenter-Firma SNT die Quallitaet erheblich gelitten hat, der service aber wesentlich freundlicher als bei allen 4 anderen Netzbetreibern ist.
Vielleicht waren Sie dort in dem Kloster der Einzige in der UMTS-Wabe?
Der Vergleich des Services deutscher Netzbetreiber ist leider wie der Vergleich von Pest und Cholera so mein Eindruck.
Bilder, sowohl .jpeg als auch .gif, laden über diese GPRS-Verbindung in niedriger Auflösung. Die Bilder sind stärker komprimiert als das Original. Gif-Bilder verlieren ihre Transparenz, jpegs werden neu komprimiert. Geht man mit dem Cursor über die entsprechenden Bilder so erscheint ein Tooltip mit folgendem Inhalt: "Shift+R improves the quality of this image, CTRL+F5 reloads the whole page". Offenbar werden die Bilder auf irgendeinem Proxy o.ä. zwischengespeichert und neu komprimiert. Weshalb auch immer. Cache löschen, hilft leider nicht, die IP des Proxys zu wechseln auch nicht. Offenbar ein Phänomen, daß sich auch bei Vodaphone und in anderen Netzen beobachten lässt. Sollten Sie wissen, wie sich dieses leidige Problem beheben lässt, was überhaupt die Ursache ist, so bitte ich Sie um einen Kommentar.
Meinte dr.no am 31. Januar 2006 um 16:46 UhrAusserdem wird in die Quelle von HTML-Dokumenten dieses Javascript (bmi.js) eingefügt. Auf dem Server zu arbeiten ist mit e-plus online flat zunehmend unmöglich, da man bei einem Reload nicht notwendigerweise die aktuelle Version in den Browser lädt sondern irgendwelche zwischengespeicherten, modifizierten Dokumente mit zur Unkenntlichkeit komprimierten Bildern. Ich bin genervt!
Meinte dr.no am 2. Februar 2006 um 19:43 UhrDie anhaltende Bildkomprimierung der e-plus Datenflatrate ist für mich der Grund diese Dienstleistung wenn möglich zu kündigen demnächst. Ich will einfach keine Seiten, in die ein Hoster Javascript einfügt um mit ein paar K Bandbreite zu geizen. Frechheit! Knapp 40 für ein Produkt das schlecht ist und eher noch schlechter wird, mit einem Service wie oben beschrieben.
Meinte dr.no am 4. Februar 2006 um 12:47 UhrServus...
wäre es möglich, mal die EInstellungen für den Internet-zugang zu bekommen? ich bekomme nämlich mit meinem k600i keinen "kontakt"... mit dem Powerbok schon, aber es zeigt an, dass was mit der Datenübertragung nicht stimmen soll... mein "base-support" (verdient den Namen natürlich nicht sagt, ich müsste mich jetzt selbst drum kümmern...
grrrr...
dank,
Grüße,
Bernd
Der Link zu den Zugangsdaten steht auch schon weiter oben. Ja, Bluetooth geht gleich. So verlief mein Anruf beim e-plus Support auch: Nicht unsere Schuld, Ihr Problem und Mac finden wir sowieso Scheisse, Wiedersehn. Würde mich mal interessieren, ob bei Ihnen auch Bildkomprimierung aktiv ist und wie hoch die Verbindungsgeschwindigkeit ist. Ich werde den e-plus online flat Vertrag vermutlich in den nächsten Tagen kündigen.
Meinte dr.no am 9. Februar 2006 um 10:45 UhrAus einer Antwort des e-plus Kundenservice auf eine Beschwerde bezüglich der Bildkomprimierung:
vielen Dank für Ihre Nachricht.
Es handelt sich bei der Bildkomprimierung um einen neuen Dienst von E-Plus, der eine schnellere Datenübertragung ermöglicht. Genauere Informationen werden in Kürze zur Verfügung gestellt.
Die stümperhafte Lösung eines Bandbreiten-Problems dem Kunden gegenüber als neues Feature darzustellen ist wirklich ziemlich dreist von e-plus.
Meinte dr.no am 18. Februar 2006 um 12:25 UhrClever gelößt, die Sache mit der Antenne auf dem Altersheim!
Aufgrund der Abstrahlcharakteristik einer solchen RBS (Radio Base Station) sind die Alten im Heim absolut sicher, weil keine Strahlung nach unten oder oben geht. Wenn die aber abhauen wollen werden sie nach ca. 100-200m erlegt. Keine Zäune, keine Wachen und alles sponsored by ...
leute ihr habt so recht ich bin ein echter looser was computer anbelangt
aber auf hilfe von irgendeinem call-center zu hoffen ist aussichtslos.
für mich haben die alle den a...... auf und keinen blassen schimmer!!!!!!
mac powerbook mit k600 oder t630 zu verbinden aussichtslos
ich habe 14 tage zeit und geld verschwendet und es klappt immer noch nicht und die telefngebühren habe ich am a.......
man sollte den mist nicht bezahlen...
ich grüße alle die es geschaft haben....
und alle die es vielleicht schaffen werden....
trotz langer apple erfahrung bin ich auch an den einstellungen UND an der hotline verzweifelt(base, 20 euro kosten), habe gedacht es liegt an den handys und habe daher ! vier ! verschiedene handys ausprobiert. keine chance. habe dann von launch2net von novamedia (de) erfahren und -schwupps- war ich drin. kostet zwar 80 euro, aber da ist das echte apple feeling wieder da! man muss nix einstellen, das macht alles die software! cooool!
Meinte joezz am 6. Dezember 2006 um 12:06 Uhrservus
hab das gleiche problem mit der nervigen "shift+r...." einblendung. ---> gehabt!
allerdings über umts/laptop.
hab diese seite nicht mehr ganz fertig gelesen, deshalb kann es schon sein, dass die lösung schon weiter oben genannt wurde.
kommt vom umts und wird in der html-seite ausgeführt. soll den traffic verkleinern.
der umts-provider fügt dann über seinen server folgendes script ein:
script src="http://1.2.3.4/bmi-int-js/bmi.js"language="javascript"
ihr braucht kein tool oder sowas:
die meisten von euch haben eine firewall:
ich hab norton:
rechtsklick auf das norton internet security icon neben der uhr ---> ganz oben "internet security" klicken
dann auf "status_einstellungen" und dann auf "persönliche einstellungen" klicken
rechte seite "konfigurieren" anklicken und ein neues fenster öffnet sich
dann die karte "netzwerk" auswählen und unten auf "eingeschränkte sites" klicken
dann auf "hinzufügen"; die checkbox "einzeln" auswählen und unten 1.2.3.4 eingeben
alle fenster von norton mit ok schliessen -----> das wars!
internet explorer schliessen und neustarten ---->
PROBLEM GELÖST!!!
funktioniert einwandfrei
gruß
anno_nym