Hightatras: Special Interest Content mit Pfiff.

Big Jim und Barbie kaufen ein

Wenn Produkte in geschlechtsspezifischen Ausformungen angeboten werden, sind diese fast immer in verschiedener Hinsicht doof. Dies stelle ich regelmäßig zum Beispiel beim Kauf von Laufschuhen fest, oder aktuell beim Anblick von im Handel feilgehaltenen Sportuhren. Digitaluhren für den Herrn weisen eine immer blödsinniger werdende Vielzahl von Funktionen auf, die über die reine Zeitmessung hinausgehen. Dieses mehrkönnen (GPS, Thermometer, e-mail) manifestiert sich zudem — trotz Mikroelektronik — in recht klobig kantigen Gehäusen nebst breiten Armbändern in khaki oder anthrazit. Sportuhren für die Dame verfügen lediglich über Basisfunktionalitäten (nur Zeitmessung) haben ein kleineres, organischeres Gehäuse mit schmalem Armband, sorgen also für ein optisch schlankes Handgelenk und sollen durch zumeist bonbonfarbene Gestaltungselemente emotional ansprechen. Apricot, bleu keine Ahnung wie das alles heißt. Die Modelle für die Dame sind bis 50 Meter wasserdicht, das vergleichbare Herrenmodell natürlich bis mindestens 100 Meter. Gibts die auch bis 150 Meter? Mal googlen. Mehr

Eine Karriere in der Immobilienbranche

Ein überaus nichtiges Problem in den Dimensionen des Universums. Galaxien enstehen, Sterne vergehen, Arten kommen aus dem Staub und sterben aber mir fällt vor Ärger zunächst immerhin eine Plombe aus dem Zahn. In seiner Besessenheit durch Dämonen begab sich ein ehemaliger Geschäftspartner auf Abwege, die ein Mann nie beschreiten sollte. Gedanklich entsteht ein Szenario in dem weiße Krawatten, Limousinen mit dunkelgetönten Scheiben, tadellos geschnittene, anthrazitfarbene Kammgarnanzüge, ein Seesteg im Morgendunst sowie eine Betonmischmaschine, letztere als wohl wichtigstes Requisit, eine Rolle spielen. Oder vielleicht ein Leben hinter schwedischen Gardinen für den gefallenen Geschäftspartner, der sich im dortigen Sanitärbereich recht oft nach der Seife bücken muss, als günstigstes Ergebnis langwieriger, formalrechtlicher Verhandlung? Rachsucht ist albern. Möglicherweise reicht die Gewissheit, daß nach langem, von Habgier induziertem, Siechtum eine Wiedergeburt als E.Coli-Bakterie im Kühlkreislauf eines ukrainischen Kernkraftwerks ansteht.

Kennst Du die Früchte deiner Heimat?

Heute präsentiert sich das Wetter einmal frühsommerlich, der zartblaue Himmel reichlich bestückt mit gemächlich ostwärts strebenden Cumuluswolken. Meditativ arythmisches Ploppen kraftvoll beschleunigter Tennisbälle bestimmt im lauschigen Stadion (ich berichtete) die Atmosphäre. In der McPaperramschbude mit angegliedertem Postamt, wird am benachbartem Schalter ein massiger Neger bedient, der mit kringeliger Schrift adressierte Couverts zum Versand einreicht. Im Rahmen des Verkaufsgespräches deutet der Herr auf die Briefmarken und macht offenbar einen Witz. Leider schallt just in diesem Momente verstärkter Kfz-Lärm zur Türe herein, so daß die Posse für mich rein akustisch schwer zu vernehmen ist. Die Schalterkraft indess, die die scherzhaften Worte hörte, kann gedanklich nicht folgen oder ihr gebricht es am geeigneten Sinn für Humor. Es war wohl ein recht guter Witz, dem Scherzenden selbst, steht der Schalk nachhaltig ins Gesicht geschrieben, auch später noch, als er in seiner Geldbörse nach passenden Münzen für die Postwertzeichen sucht, umspielt ein Schmunzeln seine Lippen. Manchmal ist die Welt eben noch nicht bereit für einen Spitzenwitz. Da kann man nichts machen. Mehr

Schreckschraube

In der Kassenschlange vor mir wird der Kassenbon angezweifelt. Das Kopfrechenwunder, eine schnepfenhafte Kundin, deren Einkaufswagen berstend mit schlechten Nahrungsmitteln gefüllt ist, meint den circa zwanzig Zentimeter langen Kassenbon in wenigen Sekunden korrekt addieren zu können. Und beschwert sich umgehend und wortreich zeternd bei dem höchst sympathischen Kassierer, der stoisch, vermittels eines Taschenrechners, den Gegenbeweis antritt. Die Zweiflerin sieht ganz schön etepetete aus in ihrem bescheuerten Salz-und-Pfeffer-Blazer, und blickt die enerviert hinter ihr Wartenden halb trotzig, halb irre an. Das ist mein gutes Recht, denkt sie. Mehr

Zartbitter ist der letzte Schrei

Wie so oft nach dem Sport liegt der Glukosespiegel darnieder. Besuch im Supermarkt. Aha, Ritter-Sport greift an. Der Waldenbucher Schokoladenmogul dringt in den mit harten Bandagen umkämpften neuen Zartbitterbereich vor. Neu im Süßwarenregal, Edel-Feinherb mit 60% Kakao. In den Warenkorb, später Checkout mit Barzahlung. Hmmmm — Ein Gedicht im Midprice-Segment. Zartbitter erlebt ja gerade ein kleine Renaissance, die Verbrauchernachfrage ist anhaltend hoch. Einige Mitbewerber werden sich wohl warm anziehen müssen. Mittelfristige Planung: Grießbrei mit Pflaumenkompott heute abend. Mehr

Grauenhafte Musik hat einen Namen

Manchmal höre ich mir tagsüber Radiosendungen an. Leider werden da auch immer solche Lieder gespielt, die geeignet sind mir länger anhaltend den Tag zu vergällen, wenn ich nicht mit einem Sprung zum Rundfunkempfänger den sich ankündigenden Darbietungen des Schreckens rasch ein Ende bereiten kann. Mitunter erhebe ich mich sogar aus der Badewanne um Schaden vorzubeugen. Zu geißeln sind insbesondere folgende Interpreten: Xavier Naidoo mit seinem verschmockten Gejammer, das Duo Rosenstolz mit ihren emotional so unglaublich anrührenden, nachdenklich stimmenden Balladen und natürlich die betagten Krautrocknervensägen von den Toten Hosen. Diese drei schlagen im nationalen Negativ-Vergleich selbst Jeanette Biedermann, Dieter Bohlen und Scooter, da letztere nicht den Anspruch erheben mich mit den zweifelhaften Essenzen ihrer Lebenserfahrung missionieren zu wollen, die machen einfach nur richtig beschissene Musik, reicht doch.

Schlimm sowas!

Einfach mal durchkalkuliert diese Vogelgrippe. Hundertdausend Tote heisst negative Performance von zwei Prozent per anno für das BIP, zuzüglich käm das die Krankenkassen, den Beitragszahler, SIE! fünfundzwanzig Milliarden Piepen. Das schlimmste ist, die Toten könnten dann nichts mehr kaufen (Binnennachfrage: Gut Nacht). Jetzt mal ehrlich: Also dieses H5N1 rechnet sich für uns ja garnich!

Beim Uhrmacher

Die Batterie meiner Armbanduhr ist leer, es erscheinen keine Zahlen mehr auf dem Display. Eines der wenigen verbliebenen Fachgeschäfte ist ein Uhrmacher. In die Scheibe des Geschäftes wurde vermittels Sandstrahl oder Flußsäure der Name des Uhrmachermeisters gegraben. Genau genommen negativ, die Scheibe ist milchig trüb, lediglich die Buchstaben aus transparentem Glas erlauben Einblick in die Ladenräume. Meine Reparatur kann sofort ausgeführt werden, der Inhaber bedeutet mir in einem der zwei senffarbenen Sessel Platz zu nehmen. Er hat erstaunlich große, prankenhafte Hände, nimmt meine Uhr entgegen und begibt sich in verborgene Hinterräume, seine Werkstatt.
Gläserne Vitrinen gefüllt mit allen erdenklichen Arten von Zeitmessern. An den Wänden Hängeuhren, auf dem hellbraunen Ofen in der Ecke diverse Uhren, wie sie wohl früher auf den Buffets des Gelsenkirchener Barocks thronten. Verkauf und Sammlung, aus »chronographiler« Sicht wertvoller Stücke, halten sich die Waage. Verblichene Tapeten sowie abgetretene beigegraue Teppiche als Boden des Handwerks. Mir gegenüber, wenn ich den Blick aus meinem Fauteuil nach oben werfe, im zentralen Blickpunkt an der Wand, der Meisterbrief, daneben ein gerahmtes Plakat. Eine Illustration zeigt einen Uhrmacher in zunftartiger Tracht, versunken in die miniaturhafte Mechanik eines Uhrwerks. Darunter der Satz »Ihn wird die Maschine nie ersetzen«. Eine Darstellung aus einer Zeit in der das Handwerk auch von staatlicher Seite glorifiziert wurde. Romantischer Optimismus und die Ausrichtung von Visionen auf die Ewigkeit. Der Druck ist an den Rändern von Gilb befallen, am Boden des Glasrahmens haben sich einige verstorbene Kerbtiere gesammelt. Mehr

Zichorienkaffee und Kleingebäck

Gerade eben habe ich mir in der Küche ein schönes Mohnbrötchen mit Käse zurechtgemacht. Der Teig des Gebäckes ist gerade recht so, eher klitschig als knusprig. Lassen Sie mich ein wenig ausholen.
Wir waren mitten im leidvollen Steckrübenwinter, als ich meine damalige Haushälterin Marga anwies, eine mir lieb gewesene, schön gearbeitete Rokokokommode für ein wenig Mehl zu versetzen. Weihnachten rückte näher und mein hagerer Körper lechzte mit allen seinen Fasern nach süßem Gebäck, mehr noch erfüllte mich die Vorstellung eine schöne, besinnliche Weihnachtsfeier, für die wenigen mir nahe stehenden auszurichten. Ich erinnere mich noch wie heute an den von Neuschnee überstäubten, kristallklaren Samstagmorgen als Marga und mein treues Faktotum Gustav, der das, mir aus dem Herzen gerissene, Möbelstück auf seine starken Schultern gewuchtet hatte, zusammen mit all den anderen ausgemergelten Städtern, den ersten Hamsterzug bestiegen, der raus auf die Dörfer fuhr. Mehr

Gangster-Rap, Musik für Fantatrinker

Es geht um einfache Menschen, die es vorgeblich durch windige Geschäfte und musikalische Neigung zu einigem Vermögen gebracht haben. Große, alles bestimmende Sorge sind gerissene Frauen, die es auf das Geld der Neureichen abgesehen haben sowie die stümperhafte üble Nachrede natterhafter Neider im künstlerischen Bereich. Die Brüste der zumeist im Hintergrund agierenden Schauspielerinnen sind vermittels Kunststoff zu stattlicher Größe aufgeplustert. Alle hier zur Schau gestellten Objekte sind Waren der Superlative. Pfeilschnelle Sportwagen, Hubschrauber, kostbare Pelze, moderne Immobilien mit Schwimmbecken. Selbst der wenig figurbetonte Trainingsanzug des Künstlers entstammt der gehobenen Preisklasse. Den Star flankierende Männer, mutmaßlich Bandenmitglieder, machen Miene im Zweifelsfall kein Pardon zu kennen. Mehr

Weihnachtskalender für Katzen

Ab heute neu im Handel. Aussen ist der Karton mit Jungtieren in drolligen Weihnachtsmannkostümen bedruckt. Goldig! Hinter den gestanzten Türchen durch Trocknen haltbar gemachte Fleischmasse in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Auf der Rückseite sind alle Inhalte minuziös aufgeführt. Die Überraschung bleibt gewahrt, da die flauschigen Beschenkten ja nicht lesen können. Meines Erachtens ist das Interesse für vorweihnachtliches Brauchtum bei den Tieren allerding sehr gering ausgeprägt, zumindest was das kontinuierliche Öffnen kleiner Fächer angeht. Mit den Krallen die Verpackung zerfetzen und das herausfallende Trockenfutter ganz schnell, auf einmal aufzuessen ist vielleicht noch ganz interessant für höchstens fünf Minuten. Optional gibt es das ganze auch für Hunde. Die interessiert das vermutlich überhaupt nicht. Nicht die Bohne. Die Gewerbetreibenden schielen in erster Linie auf den spontanen Kaufimpuls des Heimtierliebhabers. Man möchte schließlich dem Tier auch mal was Schönes gönnen — zum Fest. Sehen Sie bitte auch hier. Ein weiteres sehr gutes Weihnachtsprodukt.

Vom Samen zu Staub (Ein Bericht aus der Produktion)

Ich bin ein Kern, zu meiner Form gebildet im Schutze des Gehäuses. Unter meinem Mantel in jeder Zelle die Information, die mich zur Ware prädestiniert. Wasser, Nährstoffe und Energie vorausgesetzt werde ich zu stattlicher Größe reifen. Rot, vom süßen Saft durchdrungen wird das feste Gewebe meiner Früchte sein. Meine Attribute decken sich mit den Ansprüchen der Verbraucher. Die Leitung der Produktionsstätte hat mich vorausschauend zu dem gemacht was ich bin: perfektes Saatgut mit einer Keimwahrscheinlichkeit von 92%. Mehr

Klimakatastrophe mit gratinierten Champignons

Aufgrund einer Situation waren lästige bürokratischen Formalitäten an einem ungastlichen Ort zu bewältigen, später im strömenden Endzeitregen einen Abstecher zu dem an der Autobahn gelegenem Einrichtungshaus gemacht, um dem Spätnachmittag doch noch ein wenig Sinn abzutrotzen. Das Ziel, der Kauf einer flachen Auflaufform, da ich gerade ein Rezept für gratinierte Champignons in Weißweinsauce optimiere und mir von verbessertem Zubehör einiges verspreche. Als Fußgänger, auf dem Weg zu dem gelben Einkaufsbunker, vorbei am McDo*nalds Autoschalter, durch das Gewerbegebiet, fühle ich mich etwas wie der, von Rutger Hauer verkörperte, Hauptdarsteller in »Split Second«. Mehr

Der Spargelschälweltmeister empfiehlt

Gegenüber das Unterbewusstsein beeinflussender oder gar Lifestyle transportierender, psychologisch raffiniert vorgehender Reklame wähne ich mich relativ resistent. Mehr empfänglich bin ich offenbar für primitive Werbebotschaften wie aus Zeiten der industriellen Revolution. Jedenfalls habe ich heute einen Spargelschäler gekauft auf dessen Umverpackung damit geworben wird, daß der amtierende Spargelschälweltmeister das Küchenutensil empfiehlt, mutmaßlich selber mit dem beworbenen Spezialmesser seinen Rekord aufstellte. Eine Fotografie zeigt den Meister seiner Disziplin, stolz ein Bündel des in einzigartiger Zeit geschälten Stangengemüses präsentierend.

Ich weiss was Du letzten Sonnabend gekauft hast

In der neuen Stadtbücherei wird der Diskretionsabstand an der Ausleihe ziemlich lax gehandhabt, in der alten Bibliothek gab es sogar einen durch Absperrbänder gebildeten Gang um die Warteschlange zu disziplinieren ferner eine weiße Linie auf dem Boden. Vortreten nur nach Aufforderung. Manches war dort anders, insgesamt mehr klebegebundene Bücher sowie kleine Genre-Etiketten auf dem Buchrücken, z.B. »Frauen«, »Krimi«, »Pferde« aber auch »Jüdisches Schicksal«.
Das die Bibliotheksleitung auf die Privatsphäre der Leser bedacht ist, finde ich verständlich, vielleicht folgt man dort auch der Direktive des Datenschutzbeauftragten. Mittlerweile ist das ja in Deutschland fast überall so üblich, ausser vielleicht an der Imbissbude oder im Supermarkt. Mehr

50% mehr Kraftzufuhr

Es hat angefangen zu nieseln. Den Drogeriemarkt habe ich aufgesucht, um eine Zahnbürste zu kaufen und Shampoo, mal sehen. Ähnlich wie bei Turnschuhen ist der Markt der Pflegeprodukte stark diversifiziert. Das Haarwaschmittel, was ich noch vor einem Jahr kaufte, wurde verdrängt durch neue überkandidelte Produkte mit den Wirkstoffen von Kokos, Papaya und Mango, allerdings konnte die »Kraftzufuhr« für das Haar im vergangenen Jahr um 50% gesteigert werden. Zuwachsraten, die für andere Bereiche trotz weltwirtschaftlicher »Belebungstendenzen« gänzlich unrealistisch, unerreichbar sind. Das Geschäft ist von beengenden Regalreihen bestimmt, auf begrenztem Raum muss die gesamte große Sortimentsbreite, der rasant expandierenden Kette – dem Tiger unter den Drogeriemärkten, präsentiert werden. Mehr

Duroplaste als List gegen das Verbrechen verärgern den Verbraucher

Einem Bedarf folgend, bestellte ich im Internet, ein den Ablauf meiner Arbeit mutmaßlich verbesserndes Kleinteil. Das Warten auf die Sendung fand heute ein Ende, ein mit stiller Verachtung arbeitender Bote händigte mir das ersehnte Päckchen aus. Nachdem das, das eigentliche Produkt ummantelnde Pappkuvert erbrochen war, sah ich mich, mit einem mir schon geläufigen Problem konfrontiert, wurde ich doch einer wiederum in eine Sichtverpackung eingeschweissten Schatulle, welche das Produkt birgt, gewahr. Dieses mir verhasste Verpackungsmaterial entzieht sich der Bearbeitung mit den meisten, in einem guten Haushalte vorhandenen Werkzeugen. Seine Eigenschaft ist recht zäh, transparent und scharfkantig. Mehr

Ode an den Einzelhandel

Der dem Gemüsegeschäft vorstehende, glutäugige Grieche hat sich kürzlich hier niedergelassen. An der Oliven und Käse kühlend-präsentierenden Vitrine setzt der Inhaber zu einem längeren Vortrag über die Vorzüge seiner Oliven an. Ich habe mich bereits entschieden, und düpiere ihn damit ein wenig. Er will nicht nur seine Waren verkaufen, sondern möchte auch sicher gehen, daß der Käufer alle ihm bekannten Vorzüge der Ware auch wahrnimmt. Das ewige Problem des Fachmannes mit dem laienhaften Klienten. Mehr

In der Kaufhalle

Früchte, Getränke, Brot und Milchprodukte. In dieser Reihenfolge nehme ich die Waren aus den Regalen um sie in meinen kleinen plastenen Korb zu legen. Das Volumen des Korbes stellt genau die Menge dar, die mein guter Wanderrucksack zu fassen vermag. Die Entscheidung gegen den Wagen geschieht also aus praktischen Erwägungen, manchmal mangelt es mir aber auch zusätzlich an der erforderlichen Münze, die es ermöglicht die stählerne Kette des Wagens zu lösen. Vor allem Erwerb steht allerdings die Rückgabe des Leergutes an den im Eingangsbereich angebrachten Flaschenautomaten. Verblüffenderweise erkennt der Apparat, dank raffinierter Steuer- und Regeltechnik, auch Teilmengen. Auf den hier im Windfang gestapelten Blumenerdesäcken lagert, bei widriger Witterung, ein ausländischer, fliegender Zigarettenhändler. Wir kennen und grüßen uns recht freundlich, obwohl ich dem Manne als Nichtraucher bekannt bin, wohl nie eines seiner unrechtmäßigen Päckchen erstehen werde. Mehr

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